#fsverste unterliegt auswärts

27. August 2022

In einem hitzigen Spiel zwischen dem SG Großziethen und dem FSV “Glückauf” Brieske/Senftenberg, in welchem der Schiri die Kontrolle verlor, sah man zunächst einen aggressiven SGG, der Pressingchancen gezielt suchte, jedoch nie wirklich ausnutzen konnte.

Die erste Halbzeit deute zu Anfang auf ein 0:0, bei dem Chancen kläglich vergeben wurden. Die Knappen konnten es Keeper Ehrlich verdanken, dass die weiße Weste vorerst bewahrt werden konnte. Die Heimelf hatte eine kompakte Vordermannschaft, die zweimal durchbrochen werden konnte, aber ohne Torerfolg für die Briesker. Mit Wut im Bauch und der Lust auf einen Sieg kamen die Knappen aus der Kabine und wollten im Berliner Umland einen Punktgewinn feiern.

Zunächst strittige Szenen wurden nicht gepfiffen und 50/50-Fouls zugunsten der Ziethener entschieden. So passierte es dann in der 49’ und 51’ Minute kam es dann zum Doppelschlag, bei dem der SGG leichtes Spiel (und vor allem den Schiedsrichter auf seiner Seite hatte, der ein vermeintliches Foul an Schulze im 16er nicht pfiff) und ihr Verlagerungsspiel ausnutzen konnte, wobei Ehrlich beim 2:0 noch die Fingerspitzen dran hatte, aber nicht entschärfen konnte. Vorherig genannter war es dann auch, der die Knappen im Spiel hielt.

Die Lausitzer gaben nicht auf und Schurig brachte sie mit einem einfach ausgespielten Tor über die rechte Seite zurück ins Spiel. In der 66’ Minute stand es nur 2:1 und man dachte man könne hier den Ausgleich erzielen. Der Schiedsrichter machte hier einen Strich durch die Rechnung und gab Schmidt nach einem sportlichen Wortgefecht eine fragwürdige gelb-rote Karte. Das Wetter passte sich dem Spiel an, kleine Nicklichkeiten führten zu gelben Karten auf der Briesker Seite und die mitgereisten Fans sahen ein nun noch hitzigeres Spiel als zuvor schon.

Zahlreiche Chancen ließ die in Überzahl spielende Ziethener Vordermannschaft aus. Ehe Ehrlich noch weitere Gegentreffer verhindern konnte, waren es dann in der 84’ und 89’ Minute 2 Konter, die den Knappen den Zahn zogen. Zu einfache Fehler und die voranschreitende schlechte Schiedsrichterleistung gaben den Genickbruch und jegliches nach dem Anschlusstreffer aufgebautes Selbstbewusstsein.

Alles in allem hätte sich das Spiel in beide Richtungen drehen können, aber das Glück war nun mal nicht auf unserer Seite. Ein an sich ausgeglichenes Spiel, was sich hinter dem Ergebnis versteckt. (TW)