#fsvhistorie Herbst 1949

14. Dezember 2021

Herbst 1949 – Die mit Hochspannung erwartete neue Zonenliga in der damaligen sowjetischen Besatzungszone wurde bereits wenige Wochen nach dem Start der erstmals überregional ausgetragenen Punktspiele von Zuschauerausschreitungen geplagt. Nach emotionalen Ausbrüchen auf den Rängen und Platzstürmen durch erregte Fanatiker waren bereits nach dem 7. Spieltag zwei Stadien vom Ligaausschuss gesperrt worden.

Nach dem bereits das Erfurter Stadion aufgrund der Krawalle von „undisziplinierten Zuschauern“ unter den 20.000, während der 0:3-Niederlage der Thüringer Landeself am 21. August 1949 im Deutschen Länderpokalspiel gegen die Sachsen-Anhalt-Auswahl, für die Austragung von Fußballspielen vor Erfurter Publikum gesperrt worden war, kam es am 23. Oktober 1949 auf „dem gefürchteten kleinen Platz“ in Meerane ebenfalls zu so heftigen Zuschauerausschreitungen, das auch dieser Platz für mehrere Monate gesperrt wurde.

Nur eine Woche später verhinderten nach der Zwickauer Heimspielniederlage gegen die ZSG Halle (1:2) „Platzordner und verantwortungsbewusste Funktionäre der ZSG Horch Zwickau ein zweites Meerane“.

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