Drei Heimpunkte für #fsverste

25. September 2021

FSV Brieske-Senftenberg – Blau-Weiß Briesen 4:0 (1:0). Tore: 1:0 Hausdorf (45+2.), 2:0 Rietschel (58.), 3:0 Knoppik (86.), 4:0 Schurig (90+2.), Schiedsrichter: Habertag, Gelb-Rote Karte: Paul (78./Brieske), Zuschauer: 96.

Vier Heimtore, zu Null und drei Punkte sind die positiven Aspekte der Partie gegen Blau-Weiß Briesen. Das es dazu kam, war aber mehr als harte Arbeit mit viel Geduld belastet. Die Heimmannschaft war über die gesamte Partie die spielbestimmende Mannschaft und mussten gegen harte Gegner stets auf der Hut sein. Waren die Gäste in der Verteidigung oft gefordert, verpassten es die Knappen den letzten entscheidenden Pass genau zu spielen. So waren die Hausherren um den Strafraum herum bemüht, aber nicht gefährlich genug. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, nachdem Gästetorhüter Sachs eine vermeidbare Ecke verursachte, köpfte Hausdorf eine Jautze-Ecke in das Tor.

Die Gäste kamen nach der Pause besser in die Partie und wollten den Ausgleich, vertieften sich aber mehrmals in die Leistung des Unparteiischen, der auf beiden Seiten komische Entscheidungen traf. Ein Freistoß von der linken Außenbahn flog dann auch an Freund und Feind vorbei zum 2:0 in das Tor. Rietschel hatte Malinski gesucht, doch der Ball ging von allein in die Maschen. Kurz vor dem Treffer war es Schübler, der die Großchance der Gäste vergab.

Die Gäste mussten in der Folge den Torhüter wechseln und waren kurze Zeit später – nach ca. 60 Minuten – zu zehnt. Mit Krämpfen gab ein Gästespieler auf. Auf dem Feld sah man aber nicht viel von der personellen Überzahl. Spielten die Hausherren weiter nach vorn, wurden Sie nicht immer korrekt von der Abseitsfahne gestoppt. Die unsichere Art des Unparteiischen zeigte sich in der ersten Verwarnung für den eingewechselten Paul. Zehn Minuten später folgte eine falsche Abseitsentscheidung gegen Paul, der den Ball danach in das Tor schoss und mit der Ampelkarte vom Platz musste.

In Gleichzahl wurde die Luft für die Gäste zunehmend dünner und als Lucke Schmidt im Strafraum komplett sinnfrei umschubste, durfte sich Schumann den Ball zum Strafstoß zurechtlegen. Kläglich und ohne Kraft, ging der Ball vom Pfosten in das Aus. In der Schlussphase spielten die Knappen deutlich forscher und belohnten sich mit zwei schnellen Pässen in die Spitze und den Treffern zum 3:0 und 4:0.

Am Ende ein klarer Sieg mit viel Anlauf, der aber im Grund nie zur Debatte stand.

Kader

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