Harter Kampf zum Heimerfolg

21. August 2021

FSV Brieske-Senftenberg – SV Wacker Ströbitz 2:0 (1:0). Tore: 1:0 Schurig (30.), 2:0 Paul (90+3.), SR: Zech, Rote Karte: Kowal (52./Ströbitz), Z.: 117.

Spannung bis zum Schluss, die es eigentlich nicht gebraucht hätte. Die Heimelf war zu Beginn der Partie die klar bessere Mannschaft und hatte durch Jeng zwei Großchancen. Die Latte und Fobe im Tor der Gäste retteten das 0:0. Nachdem auch ein Kopfball von Knoppik knapp neben das Tor ging, wurden die Gäste präsenter und hatten mehr vom Spiel, ohne dabei zwingend gefährlich zu werden. Brieske hatte den Gegner soweit im Griff, dass nur wenig in den Strafraumräumen zu Stande kam. Knoppik bracht nach einer halben Stunde Schurig gut in Szene, doch der Angreifer scheiterte im ersten Versuch, ehe der zweite Ball nur noch hinter der Linie geklärt wurde und folgerichtig das 1:0 auf der Anzeigetafel stand. Vor der Pause wollten die Gäste erst einen Hand- und wenig später einen Foulstrafstoß, doch die Wünsche blieben richtigerweise ungehört.

Mit einer Großchance durch den agilen Hovestadt begannen die Gäste die zweite Halbzeit und hatten nur wenig später die Nerven nicht im Griff. Ein sinnloses überhartes Einsteigen von Kowal brachte dem Gästespieler den Platzverweis ein, der keinesfalls unberechtigt war. Ohne Chance auf den Ball senste Kowal Schurig um sah folgerichtig die rote Karte. Die gleiche Karte forderten die Gäste kurz darauf für Krengel, der Voigt von hinten legte. Die Zuschauer vor Ort wussten beide Szenen aber genauso wie der Unparteiische richtig zu bewerten und so war Krengel mit Gelb folgerichtig verwarnt.

Wer nun erwartete, dass die Hausherren in Überzahl Ball und Gegner laufen ließen, sah sich getäuscht. Brieske agierte nicht mehr, ließ sich in die eigene Hälfte drücken und hatte keine Ordnung mehr in den eigenen Aktionen. Ein neuer Zuschauer hätte denken können, dass die Gäste in Überzahl agieren. Die Schläfrigkeit in den Aktionen im Mittelfeld brachte Malinski im Strafraum in Bredouille und Afzal zu Boden. Valentin nahm sich den Mut zusammen und scheiterte vom Strafstoßpunkt an Ehrlich.

Auch das war noch kein Hallo-Wach-Effekt für die Knappen, die sich weiter nur wehrten ohne selber aktiv zu werden. Es fehlte bei den Hausherren das sichere Passspiel und die Hoffnung auf den entscheidenden Konter. Die Knappen wackelten bedächtig und 15 Minuten vor dem Ende wackelte auch der Pfosten. Schütz hatte aus der zweiten Reihe abgezogen und das Aluminium getroffen.

Die nicht sauber ausgespielten Konter der Knappen brachten Schulze in den Abschluss, doch der Ball wollte nicht zum erlösenden 2:0 in das Tor. Mit allen Spielern verteidigten die Knappen wacker und sahen sich noch einem Pfostenschuss gegenüber, ehe in der Nachsspielzeit doch noch die Entscheidung klappt. Schulze brachte Jautze diagonal auf die Reise, der den Ball Richtung zweiten Pfosten brachte, wo Paul die Entscheidung erzielte.

Die Gäste hatten sich durch die couragierte Leistung, gerade in Unterzahl, einen Punkt verdient, scheiterten aber an der Chancenverwertung und bleiben damit punktlos im Tabellenkeller, während die Knappen den ersten Sieg nach dem Remis in Kolkwitz bejubeln durften.

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