„Glückauf“ hält die Tradition hoch (1990 bis heute)

Die notwendige Umstrukturierung nach der der politischen Wende brachte den Briesker Fußball in die Amateuroberliga, die mit attraktiven Berliner Mannschaften und Team aus dem ehemaligen Oberhaus, die die Qualifikation für den Profibereich nicht schafften, gespickt war. Doch für das kleine Brieske sollte die Last dieses Leistungsmaßstabes zu schwer werden. Ein 15. Platz bedeutete den Abstieg in Brandenburgs Verbandsliga. Als in den ersten Jahren den ersten Jahren der Wiederaufstieg nicht gelingen wollte, sank auch das Leistungsniveau bis im Jahr 2003 der Fall in die Landesliga nicht mehr zu stoppen war. Der direkte Wiederaufstieg wollte auch diesmal nicht gelingen Erfahrene Briesker Urgersteine wie Norbert Schuppan und Wolfgang Hoffmann betreuten die Mannschaft. Doch Fußball-Brieske schien zu Hause angekommen. Ein 10. Platz im Jahr 2007 sollte die bisher schlechteste Platzierung darstellen. Mit Heiko Gajewski übernahm in jenem Jahr ein weiterer, ehemals erfolgreiche Briesker Spieler das Traineramt. Doch auch im Folgejahr waren die Zuschauer in der Elsterkampfbahn ernüchtert als die Vorjahresplatzierung erneut erspielt wurde. Nach einem Auftakterfolg gegen Guben stolperten die Knappen in Neuzelle und Hohenleipisch und am 3. Spieltag stand Platz 9 zu Buche. Dann spielte Brieske auf. Es folgten 14 Spiele ohne Niederlage und die Mannschaft schnupperte zum ersten Mal die Luft an der Tabellenspitze. Eine kurze Schwächephase nach der Winterpause, brachte die Knappen am 22. Spieltag zurück auf dem Thorn der Landesliga, der bis zum Saisonende verteidigt wurde. Geschafft! Fußball-Brieske feierte im Jahr seines 90-jährigen Bestehens die Rückkehr in Brandenburgs höchste Spielklasse.