Verpasste Chance auf Auswärtserfolg für #fsvzweite

1. Dezember 2019

Spremberger SV – FSV Brieske-Senftenberg II 2:2 (0:0). Tore: 0:1 Braun (55.), 0:2 Most (58.), 1:2 Krüger (64.), 2:2 Wietasch (70.), SR: Dzewior, Z.: 12.

Wieder mal mit einer ersatzgeschwächten Truppe ging es diesmal zum SV Spremberg. Nach 10-minütigen Abtasten war es Radesic der nach Vorlage von Piontek die erste Großchance hatte. Der Spremberger Torhüter parierte aber glänzend. Ansonsten spielte sich bei beiden Mannschaften das Spiel hauptsächlich im Mittelfeld ab. Mit einigen Nadelstichen konnte man aber immer wieder für Unruhe bei den Hausherren sorgen. So war es nach einer knappen halben Stunde Piontek, der nach einem langen Ball von Most, seine Schnelligkeit nutze und allein vor dem Keeper stand. Anscheinend bekam der junge Mann etwas nervenflattern und der Abschluss war etwas zu schwach, um den Keeper zu überwinden. Die letzte Großchance hatte man dann per Freistoß kurz vor dem Halbzeitpfiff. Most hob den Ball gefühlvoll über die Mauer, doch der Ball ließ etwas an Schärfe vermissen so dass dieser wiederum pariert werden konnte. Die Gastgeber wurden in der ersten Halbzeit nur einmal gefährlich, aber ein Schuss von der rechten Seite konnte Miersch mühelos parieren. In der zweiten Halbzeit kam Spremberg zuerst druckvoller aus der Kabine. Aber mit dem ersten Angriff konnten die Gäste die Führung erzielen. Radesic setzt sich auf außen überragend durch. Die Hereingabe auf Most, der den Ball direkt nimmt, kann der Keeper noch abwehren, doch im Anschluss setzt Braun nach und schiebt zur verdienten Führung ein. Und während der SSV noch etwas geschockt wirkte setzen die Knappen nach und konnten durch einen Geniestreich von Most erhöhen. Dieser erkannte das der SSV Keeper abermals weit vor dem Tor stand und hob den Ball aus ca. 30m über ihn hinüber ins Gehäuse. Mit dieser eigentlich sicheren Führung nahm man leider sofort etwas Tempo vom Gas und wurde im Passspiel etwas schlampiger. So kam es wie es kommen musste und Spremberg kam besser ins Spiel. Ein langer Ball auf außen wurde nicht konsequent geklärt und so gelang der Ball in den Knappen-Strafraum, wo der Spremberger Stürmer den Ball erst ungestört annehmen kann und danach unhaltbar aus der Drehung abschließt. Mit dem Anschlusstreffer würde die Partie etwas hektischer und der bis dahin recht souverän pfeiffende Unparteiische verlor etwas seine Linie. So erfolgte auch der Ausgleich durch eine eher unglückliche Entscheidung. Eine Hereingabe von Spremberg wurde von Miersch abgefangen und von einem Spremberger Spieler mit unrühmlichen Bemerkungen kommentiert. Daraufhin beschwerte Miersch sich beim Schiedsrichter der aber mehr Regelkunde als Fingerspitzengefühl besäße und auf Gelbe Karte für Miersch und indirekten Freistoß für Spremberg entschied. Die Spremberger nahmen dieses Geschenk dankbar an und erzielten den Ausgleich. Spätestens danach war der Spielfluss der Knappen gebrochen und man verstrickte sich zunehmend in Kleinigkeiten des Spielleitenden sowie einigen Unkonzentriertheiten im Aufbau. So kam man nur noch in der Nachspielzeit zu einer Halbchance durch Radenz die aber auch nicht mit 100 prozentiger Konsequenz genutzt wurde. Somit muss man mit dem Punkt leben und hat jetzt noch zwei Spiele, um weitere Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.

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