Niederlage im Kellerduell für #fsvzweite

2. Dezember 2018

SV Großräschen – FSV Brieske/Senftenberg II 3:0 (1:0). Tore: 1:0 und 2:0 Sebischka (34./69.), 3:0 Jungnickel (86.), SR: Tarnow, Z.: 49.

Das Spiel begann der Wichtigkeit der Partie angemessen zunächst erwartungsgemäß eher verhalten. Beide Mannschaften waren auf Absicherung ihres eigenen Tores bedacht und so verlief das Spielgeschehen zumeist zwischen den Strafräumen. Erst nach 20 Minuten gab es den ersten richtigen Aufreger. Nach einer abgewehrten Briesker Ecke kam ein Gästeakteur trotzdem noch einmal an den Ball und hämmerte diesen an die Lattenunterkante des SVG-Gehäuses, von wo aus er wohl knapp hinter der Torlinie einschlug, so zumindest die späteren Aussagen von Zuschauern, die in der Nähe standen, ins Feld zurücksprang und dann anschließend endgültig von der Großräschener Abwehr geklärt wurde. In dieser Szene hatten die Gastgeber nun endlich auch einmal Fortuna auf ihrer Seite, denn das Schiedsrichtergespann wertete die Situation anders und ließ zum Glück für die Hausherren weiterspielen. Diese Szene bedeutete jedoch einen Wendepunkt in der Partie. Davon offenbar aufgewacht, wurden die Platzbesitzer von nun an aktiver. In der 34. Minute erlief sich Galert einen langen Ball, blieb beim folgenden Zweikampf im Strafraum hängen, jedoch gelangte der Ball zum nachrückenden Sebischka, der so frei vor dem Gästekeeper die Nerven behielt und zur 1:0-Führung verwandelte. In der zweiten Hälfte sahen die Zuschauer dann eine vollkommen überlegene Großräschener Elf. Sie drängte die Briekser Reserve beständig in deren eigene Abwehr, schaffte es aber zunächst noch nicht, die ganz großen Gelegenheiten herauszuarbeiten. Erst in der 69. Minute führte ein schönes Durchspiel auf Sebastian Sebischka zum vorentscheidenden 2:0. Dieses Tor löste in der Folgezeit sämtliche Blockaden in den Köpfen der SVG-Spieler. Nun lief der Ball sicher durch die eigenen Reihen und es folgten Chancen auf Chancen. Aber weder Hedt, Galert und Luge jeweils allein vor dem Briesker Kasten, noch Schulz, dessen guter Schussversuch stark pariert wurde, schafften eine Resultatserhöhung. Erst in der 86. Minute stellte Hannes Jungnickel dann den auch in der Höhe verdienten Endstand her.

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