#fsvc1 – Viel Aufwand mit zu wenig Nutzen

Brandenburgliga C-Junioren

JFV FUN (Guben) – #fsvc1 1:1 (0:1).

In einer äußerst dominanten 1. Hälfte ließen unsere Schwarz- Gelben den Ball und so auch den Landesliga- Neuling aus Gubens- Norden laufen. Joona Schurrmann und Jannes Szymik vergaben in aussichtsreichen Positionen ihre Einschussmöglichkeiten. Als dann Erik Nicklaus in der 25 Minute Kevin Schulz mustergültig bediente, ließ der Torjäger mit seinem linken Hammer dem Keeper keine Chance und unsere Farben erstmals jubeln. Die mehr als verdiente Führung, wenn auch kurz zuvor die Gastgeber erstmals gefährlich vor Moritz Herz auftauchten. Mit diesem knappen Vorsprung wechselte man die Seiten und logischerweise gelang es den Trainern der Platzherren ihre Jungs wachzurütteln. Über Moral und Kampfkraft fanden sie nun den Weg ins Spiel und beeindruckten unsere Elf, die ihr eigenes Spiel vergaß. In der Abwehr agierten wir zu konfus, im Aufbauspiel nicht mehr zielgerichtet und abgeklärt und letztlich fehlte auch die Kompaktheit. Trotzdem eröffneten sich Josel Muschter und Kevin Schulz die Chancen zur Vorentscheidung. Während der Mittelfeldmotor im letzten Moment am Schuss gehindert werden konnte, setzte sich der flinke Stürmer geschickt gegen 2 Mann durch und schloss ab. Keiner der 3 mitgelaufenen Defensivkräfte des JFV erreichte den Ball, doch ihnen halfen die doppelt dicken Torbalken aus längst vergessenen Zeiten, als Tore noch nicht aus Aluminium gefertigt wurden. Vom rechten Innenpfosten flog der Ball an den linken Pfosten und von dort zurück ins Feld. 10 Minuten vor Ultimo kam es dann wie es kommen musste. Einen Konter der Gastgeber unterbach Lucas Findeisen nach Ansicht des Schiedsrichters in nicht fairer Art und Weise und so entschied er auf Strafstoß. Domenik Hebbe ließ Moritz Herz, der zuvor zweimal großartig parierte, in diesem Duell keine Abwehrchance und egalisierte. Fast hätte der Unglücksrabe noch den Sieg für uns erzielt, doch der Kopfball von Lucas Findeisen strich knapp am Tor vorbei und der besser postierte Moris Hertmanowski, der eine engagierte und gute Leistung lieferte, schüttelte enttäuscht den Kopf. Ihm taten es wenig später Fans, Spieler und Trainer gleich – keiner verstand, warum es unserer Elf nicht gelang cool und clever an die starke Lesitung der ersten Hälfte anzuknüpfen und so gab es nur ein Remis, das sich wie eine Niederlage anfühlte!

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